Ignaz Heinrich von Wessenberg von der Künstlerin Marie Ellenrieder Teil 2 Rosgartenmuseum

Marie Ellenrieder porträtiert den Bistumsverweser Ignaz Heinrich von Wessenberg. Nach seinem Tod 1863 hinterlässt er der Stadt Konstanz seine Gemäldesammlung, seine Bibliothek und sein Vermögen für die Einrichtung eines Kinderheimes. Die heute rund 11.000 Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen umfassende Sammlung der Wessenberg Galerie geht auf dieses Erbe zurück. Seit 1863 wurde weitergesammelt. Dutzende KonstanzerInnen haben der Wessenberg Galerie seither bedeutende

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Wendelin Mosbrugger: Der berühmte Porträt- und Miniaturmaler

Wendelin Mosbrugger wird am 20. Oktober 1760 in Rehmen im Bregenzerwald geboren. Nach seiner Lehre als Dekorationsmaler in Konstanz erhält er eine Anstellung an der noch neuen kurfürstlichen Residenz Mannheim. Kurfürst Karl Theodor entdeckt die Begabung des jungen Künstlers und ermöglicht ihm ein Studium an der noch neuen Mannheimer Kunstakademie. Die Mannheimer Antikensammlung, bestehend aus Gipsabdrücken, dient damals zur Ausbildung

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Ignaz Heinrich von Wessenberg von der Künstlerin Marie Ellenrieder Teil 1/ Rosgartenmuseum

Marie Ellenrieder wurden 1791 in Konstanz geboren. Aufgrund ihres künstlerischen Talents beginnt sie eine Lehre bei einem Miniaturmaler. Der Bistumsverweser Ignaz Heinrich von Wessenberg verhilft Ellenrieder zu einem Studium an der noch neuen Münchner Kunstakademie. 1813 studiert sie als erste Frau an der Akademie. Dort erlernt sie die Grundlagen ihres künstlerischen Könnens. Wessenberg wird von Ellenrieder in diesem Portrait festgehalten.

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Friedrich Mosbrugger über die Physiognomie eines jungen Mädchens Teil 2 / Rosgartenmuseum Konstanz

Der Studienkopf von Friedrich Mosbrugger offenbart den Wandel der Portraits in der Kunstgeschichte. Seit der Antike dienen diese als Machtdemonstration, insbesondere von Herrschern. Mit der Renaissance und Künstlern wie Leonardo da Vici und Rembrandt werden Portraits als individuell und lebendig gesehen. Mosbrugger geht es nicht nur darum, das äußere Erscheinungsbild des Mädchens wiederzugeben, sondern vor allem ihre innere Stimmung anzudeuten.

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Friedrich Mosbrugger über die Physiognomie eines jungen Mädchens Teil 1 / Rosgartenmuseum Konstanz

1804 wird Friedrich Mosbrugger geboren. Bereits als Kind bemalt er die Wände seines Kinderzimmers mit Heldengestalten und antiken Kriegern. In der Schule portraitiert er LehrerInnen und MitschülerInnen. Friedrich orientiert sich an der niederländischen Malerei, er möchte einmal Schlachtenmaler werden. 1822 beginnt er sein Studium an der Münchner Kunstakademie. Mit dem Studienkopf untersucht Friedrich die genaue Physiognomie eines jungen Mädchens bis

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Der Innenhof des Wessenberg-Hauses von Joseph Mosbrugger Teil 2 / Rosgartenmuseum Konstanz

Nachdem Joseph Mosbrugger zum Kurator der Sammlung Wessenbergs ernannt wurde, entsteht fünf Jahr später diese Ölskizze. Der persönliche Bezug Mosbruggers zum Ort wird deutlich. Nicht nur die Vertrautheit und detailgetreue Darstellung des Motivs spiegeln dies wider, auch das Patrizierhaus „Zur Katz“ ist im Hintergrund zu erkennen. Hierbei handelt es sich um das Nachbarhaus der Familie Mosbrugger. Zum ersten Mal hat

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Der Innenhof des Wessenberg-Hauses von Joseph Mosbrugger Teil 1 / Rosgartenmuseum Konstanz

Joseph Mosbrugger wird 1860 zum besoldeten Kurator der Sammlung von Ignaz Heinrich von Wessenberg bestellt. Der Bistumsverweser Wessenberg hinterlässt der Stadt Konstanz nach seinem Tod seine umfangreiche Bibliothek, seine Gemäldesammlung und sein Vermögen für die Einrichtung eines Kinderheimes. Die Ölskizze von 1865 zeigt den Innenhof des Wessenberg-Hauses. Vom Vorderhaus, in welchem sich die Bildersammlung befand, schweift der Blick in das

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Friedrich Mosbrugger: Der Improvisator am Molo zu Neapel, 1830: Eine Werkbetrachtung

1804 wird Friedrich Mosbrugger geboren. Sein Vater ist der berühmte Portrait- und Miniaturmaler Wendelin Mosbrugger. Bereits als Kind bemalt Friedrich die Wände seines Kinderzimmers mit Heldengestalten und skizziert neben Lehrerinnen und Mitschülerinnen auch antike Krieger. Nach seinem Studium an der Münchner Kunstakademie reist Friedrich 1827 nach Italien. Wie viele seiner Zeit sucht auch er das sagenhafte Arkadien, ein geistiges Sehnsuchtsland,

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