Aktuelles
Kurztrailer „Die Mosbruggers“
Dieser Trailer von Kameramann Kai Lehmann und Filmemacherin Teresa Renn gibt einen kurzen Einblick in Leben und Werk der Mosbruggers.
Zur Ausstellung „Die Mosbruggers. Eine Künstlerfamilie am Bodensee“:
Die aus Vorarlberg stammende Künstlerfamilie Mosbrugger ist von 1795 bis zum Tod des letzten Malers, Joseph, 1869 am Bodensee, in den angrenzenden Landschaften und im Schweizer Umland tätig. Ihr Werk umfasst eindrucksvolle, tief psychologisch gestaltete Porträts, repräsentative Familienbilder, geistliche Motive, Landschaftsmalerei und Genredarstellungen. Die Ausstellung zeigt in bedeutenden Leihgaben und aus der großen eigenen Sammlung das weitgespannte Schaffen der drei bemerkenswerten Künstler Wendelin, Friedrich und Joseph Mosbrugger und ihres Umfeldes: Zum Vergleich werden auch Werke einiger Zeitgenossinnen und Zeitgenossen aus der Bodenseeregion und darüber hinaus dem bildnerischen Schaffen der Mosbruggers gegenübergestellt.
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Staufermedaille in Gold für Tobias Engelsing
Der Direktor der Städtischen Museen, Dr. Tobias Engelsing, wurde im Namen des scheidenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann von Oberbürgermeister Uli Burchardt mit der Staufermedaille in der Sonderstufe Gold ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt das außerordentliche berufliche und ehrenamtliche Engagement von Tobias Engelsing als Historiker, Stiftungsvorstand, Autor und Journalist für seine historische Erinnerungs- und Kulturarbeit in Konstanz und weit darüber hinaus. Geehrt wurden der Reformprozess der Konstanzer Museen seit 2007, seine Publikationsarbeit, der Aufbau der museumsnahen Werner Konrad Siegert Stiftung und der Konstanzer Museumsgesellschaft sowie Engelsings grenzüberschreitendes Engagement in jahrzehntelanger enger Zusammenarbeit mit den Ostschweizer Kantonen.
Oberbürgermeister Uli Burchardt sagte während einer Eröffnungsfeier des Rosgartenmuseums im Cinestar-Kino, Engelsing habe die Konstanzer Museumslandschaft, die regionalhistorische Forschung und die Erinnerungskultur der vergangenen drei Jahrzehnte „geprägt wie kaum jemand sonst – mit wissenschaftlicher Tiefe, einem untrüglichen Gespür für relevante Themen und dem festen Glauben daran, dass Kultur gesellschaftliche Orientierung stiftet“. Burchardts herzlicher Dank galt dem Land Baden-Württemberg sowie Ministerpräsident Kretschmann, „der mit dieser Auszeichnung ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Kulturarbeit setzt“, so Burchardt in Anwesenheit von Gerlinde Kretschmann, die den Konstanzer Museen sehr verbunden ist.
Tobias Engelsing, der an der Universität Konstanz Jura, Geschichte und Politik studiert und 1990 bei Professor Lothar Burchardt promoviert hat, übernahm 2007 die Leitung der vier Städtischen Museen Konstanz nachdem er zuvor 14 Jahre lang Chef der Südkurier-Lokalredaktion Konstanz gewesen war. Unter seiner Leitung wurden die Sammlungen wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, die Häuser auch mit zugänglichen Veranstaltungen niederschwellig geöffnet, die inneren Abläufe und das Management modernisiert und das Ausstellungsangebot zu einem überregional beachteten Programm ausgebaut. Zahlreiche Bücher und Dokumentarfilme stammen aus der Feder des Geehrten. Im vergangenen Jahr zählten die vier Museen rund 90.000 Besucherinnen und Besucher, zusammen mit den Besuchern des Sealife/Bodensee-Naturmuseum sind es 430.000 Besucher. Die Museen werben jährlich Drittmittel über 200.000 Euro ein, sind in den Medien überregional präsent und haben eine wachsende Zahl von Förderinnen und Förderern.
Bild (v.l.):
Oberbürgermeister Uli Burchhardt, Gerlinde Kretschmann, Frau des ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und das Ehepaar Professorin Dr. Susanne Engelsing und Dr. Tobias Engelsing © Städtische Museen Konstanz/ Alexander Stertzik
Trailer zu „Die Mosbruggers. Eine Künstlerfamilie am Bodensee“
Die aus Vorarlberg stammende Künstlerfamilie Mosbrugger ist von 1795 bis zum Tod des letzten Malers, Joseph, 1869 am Bodensee, in den angrenzenden Landschaften und im Schweizer Umland tätig. Ihr Werk umfasst eindrucksvolle, tief psychologisch gestaltete Porträts, repräsentative Familienbilder, geistliche Motive, Landschaftsmalerei und Genredarstellungen.
In diesem Trailer geben Dr. Tobias Engelsing, Direktor der Städtischen Museen Konstanz, und Dr. Lisa Foege, Kuratorin des Rosgartenmuseums, Einblicke in das Thema der neuen Sonderausstellung „Die Mosbruggers. Eine Künstlerfamilie am Bodensee“, die vom 21.Mai 2026 bis 10.01.2027 im Rosgartenmuseum gezeigt wird.
Im Museumskino ist auch der Dokumentarfilm zur Ausstellung zu sehen.
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Ja-Wort im Museum – standesamtlich heiraten im historischen Ambiente
Konstanz bekommt einen neuen Ort für den schönsten Satz des Lebens: Ab Juni können standesamtliche Trauungen erstmals auch im Museum stattfinden. In Kooperation zwischen dem Standesamt der Stadt Konstanz und den Konstanzer Museen wird der historische Zunftsaal des Rosgartenmuseums zur außergewöhnlichen Hochzeitskulisse.
Wer sich das Ja-Wort in besonderem Ambiente wünscht, darf sich auf hölzerne Decken, geschichtsträchtige Räume und eine Atmosphäre freuen, die Vergangenheit und Zukunft auf charmante Weise verbindet. „Hier kann man nicht nur gemeinsam in eine lange Zukunft starten, sondern beginnt sie gleich mitten in der Geschichte der Stadt“, sagt Museumsdirektor Tobias Engelsing augenzwinkernd.
Der spätmittelalterliche Zunftsaal bietet den passenden Rahmen für kleine und größere Hochzeitsgesellschaften – stilvoll, zentral gelegen und mit ganz eigenem Charakter. Und auch nach der Zeremonie muss der besondere Tag noch nicht enden: Für viele Paare dürfte der romantische Museumsgarten schnell zum Lieblingsort werden. Dort besteht die Möglichkeit, den frisch geschlossenen Bund bei einem Sektempfang gemeinsam mit Familie und Freunden zu feiern.
Die neue Kooperation freut alle Beteiligten gleichermaßen. Museumsdirektor Tobias Engelsing und seine Stellvertreterin Lisa Foege begrüßen das neue Angebot ebenso wie Standesamtsleiter Michael Schatz und Standesbeamtin Alexandra Haberger. „Das Museum ist ein Ort der Geschichten – künftig beginnen hier auch ganz persönliche“, so Alexandra Haberger mit einem Lächeln.
Die Buchung erfolgt in zwei Schritten: Zunächst reservieren Paare ihren Wunschtermin über den städtischen Traukalender. Anschließend kann die Buchung des Museums vorgenommen werden. Informationen zu Terminen, Ablauf und Konditionen finden Interessierte auf den Internetseiten der Stadt sowie des Rosgartenmuseums.
Mit dem neuen Angebot erweitert die Stadt Konstanz ihre Möglichkeiten für standesamtliche Trauungen um eine besonders atmosphärische Variante – zwischen Geschichte, Romantik und einem Hauch Museumsmagie. Weitere Trauorte sind das historische Rathaus, die Insel Mainau, sowie die Rathäuser von Dingelsdorf und Dettingen.
Konstanzer Schutzmantelmadonna
Die „Schutzmantelmadonna“, ein um 1600 entstandenes Ölgemälde des Konstanzer Meisters Caspar Memberger, geht von der Caritas Konstanz in die Obhut des Rosgartenmuseums. Die Museumsgesellschaft e. V. hat das Werk angekauft, das bisher im Marienhaus hing. Über die Vereinbarung freuen sich v. l. Caritas-Ex-Chef Andreas Hoffmann, Museumschef Tobias Engelsing, Michaela Seeger und Bärbel Sackmann von der Caritas sowie Fördervereinspräsident Frank Martin.