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Joseph Mosbrugger: Bei Allmannsdorf (1863), eine Werkbetrachtung Teil 1 / Rosgartenmuseum
Der jüngste Sohn von Anna Maria und Wendelin Mosbrugger wird im Jahr 1810 geboren. Josephs Vater vermittelt ihm den Umgang mit Farben und das Komponieren von Motiven. Mit 19 Jahren nimmt er ein Studium an der Münchner Akademie auf. Obwohl zu seiner Studienzeit die Historienmalerei am beliebtesten war widmet sich Joseph der Landschaftsmalerei. Typisch für seine Werke beginnt der Blick von einer Anhöhe aus und zeigt die Natur des Bodensees in seiner vollen Pracht. Das Abendlicht zeigt zwei Frauen, die soeben ihre Arbeit beenden. Joseph Mosbrugger malt in vielen Werken die Region und Städte des Bodensees. Lange bleiben seine Werke bei der breiten Masse unbekannt, denn billige Bodenseedrucke bieten Konkurrenz.
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Familie Hüetlin bei lebhaftem Kartenspiel um 1805 Teil 2 / Rosgartenmuseum
Teil 2 der Werkbetrachtung legt einen Fokus auf die folgende Zeit der Biedermeier von 1815 bis 1848. In dieser Zeit ziehen sich die Menschen vermehrt ins Private zurück, spielen Karten und verbringe ihr Zeit in den eigenen vier Wänden. Familie Hüetlin spielt in diesem Werk Tarock, ein Kartenspiel aus Farb- und Zählkarten, sowie kunstvoll gestalteten Trümpfen. Sie gelten als Vorläufer der heutigen Tarotkarten. Wendelin Mosbrugger zeigt das familiäre, idyllische Leben der Hüetlins und verweist durch das Bildnis des Franz Joseph Ignaz Benedikt Hüetlin zudem auf die Verstorbenen.
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Familie Hüetlin bei lebhaftem Kartenspiel um 1805 Teil 1 / Rosgartenmuseum
Wendelin Mosbrugger malt in diesem Werk die Familie seiner Frau Anna Maria Mosbrugger, geborene Hüetlin. Diese spielt soeben das beliebte Kartenspiel Tarock, das aus Farb- und Zählkarten besteht. Mittig sitzt der Kreisrat Ignaz Georg Hüetlin und gewinnt die Partie mit dem höchsten Trumpf. Seine Mutter Anna Maria blickt die Betrachterinnen frontal an, während ihre Töchter Anna Maria Mosbrugger und Josephine von Schach, in blau, das Spiel beobachten. Im rechten Bildrand schläft der Hund friedlich unter dem Tisch. Ein Bildnis im Hintergrund erinnert an den verstorbenen Vater Franz Joseph Ignaz Benedikt Hüetlin.
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Eleonore und Maria Mosbrugger: Zwei Portraits der Töchter Wendelins Teil 2 / Rosgartenmuseum
Teil 2 der Werkbetrachtungen befasst sich mit dem Portrait von Maria Mosbrugger, Wendelins jüngste Töchter, die nur kurz nach dem Tod ihrer Schwester Eleonore ebenfalls verstorben ist. Das Portrait entstand in ihrem Todesjahr 1824. Um den tragischen Schicksalsschlag zu verarbeiten fertigte der Vater zwei Portraits seiner Töchter an.
Dieses Portrait von Maria Mosbrugger ist eine Leihgabe des Barockbaumeister Museum Au.
Die Sonderausstellung: Die Mosbruggers. Eine Künstlerfamilie am Bodensee ist noch bis zum 10. Januar 2027 im Rosgartenmuseum zu sehen.
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Eleonore und Maria Mosbrugger: Zwei Portraits der Töchter Wendelins Teil1 / Rosgartenmuseum
Teil 1 der Werkbetrachtung befasst sich mit einem Portrait von Eleonore Mosbrugger, die älteste Tochter des Künstlers Wendelin Mosbrugger. 1923 verstirbt sie jung an Scharlach. Um diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten, fertigt der Vater ein Portrait seiner Lieblingstochter an. In Teil 2 der Werkbetrachtungsreihe wird ein weiteres Portrait analysiert, dass der jüngeren Schwester Maria Mosbrugger, die nur kurze Zeit später verstorben ist.
Die Sonderausstellung: Die Mosbruggers. Eine Künstlerfamilie am Bodensee ist noch bis zum 10. Januar 2027 im Rosgartenmuseum zu sehen.