HERZLICH WILLKOMMEN IM PRESSEBEREICH!

In unserem Pressebereich finden Sie medienrelevante Informationen und Presseunterlagen zu den Ausstellungen und Projekten des Rosgartenmuseums. Bitte beachten Sie, dass alle Abbildungen urheberrechtlich geschützt sind. Das Bildmaterial kann
honorarfrei zur Berichterstattung im Zusammenhang mit unserem Haus unter Nennung der angeführten Copyrights verwendet werden. Wir freuen uns, wenn Sie uns nach Veröffentlichung einen Beleg oder Link zu Ihrem Beitrag zukommen lassen

Sprechen Sie uns an, wenn Sie über die bereitgestellten Materialien hinaus O-Töne, weitergehende Informationen oder Dateien benötigen. Wir ermöglichen Ihnen gerne einen umfassenden Einblick in das Rosgartenmuseum.

Sollten Sie Interesse an einer Kooperation haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.


Das Rosgartenmuseum Konstanz

Als kunst- und kulturgeschichtliches Museum der Stadt Konstanz und der Bodenseeregion blickt das Rosgartenmuseum auf eine lange Tradition zurück. Seit seiner Gründung im Jahr 1870 durch den Konstanzer Apotheker und Stadtrat Ludwig Leiner, sind hier die reichen Sammlungsbestände zur Geschichte der Stadt und der Region zu sehen. Das Haus „Zum Rosgarten“ war im Mittelalter das Zunfthaus der Metzger, Krämer, Apotheker, Hafner und Seiler. Es wurde 1324 erstmals erwähnt und 1454 mit dem angrenzenden Haus „Zum Schwarzen Widder“ vereinigt. Die Wappen beider Häuser schmücken noch heute das Portal des Museums.
Jährliche Sonderausstellungen zu Themen der Kunst- und Kulturgeschichte der Region ergänzen die Dauerausstellung.

Konstanz im Nationalsozialismus 1933 – 1945

Die neue Dauerausstellung – ab 25. Juni 2022 Präsente Vergangenheit Der Nationalsozialismus, der Zweite Weltkrieg mit den deutschen Angriffskriegen gegen benachbarte Staaten und der singuläre Völkermord an den europäischen Juden und anderen Minderheiten liegen für jüngere Menschen in fernster Vergangenheit: Keine Großmutter erzählt mehr von der Angst um den Sohn an der Front, kein Großvater überschlägt eilig die Seite im Familienalbum, die ihn in SA-Uniform zeigt. Auch die meisten der überlebenden Opfer sind nicht mehr am Leben. Doch mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist eine neu-alte Form des Imperialismus wieder zu einem bestimmenden Faktor der europäischen Gegenwart geworden. Der Krieg und seine wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verwerfungen sind auch in unserem Alltag und in der künftigen Sicherheitspolitik der europäischen Demokratien wieder präsent. Was zeigen wir? Wer die Geschichte kennt, kann die eigene Zeit besser verstehen. Deshalb machen wir die Vergangenheit von Totalitarismus und Krieg sichtbar: Wir zeigen, wie Freiheit und Rechtsstaat untergingen, erinnern an Verfolgung und Widerstand. Konkrete Beispiele machen anschaulich, was Menschen erlitten: Da ist die 20-jährige Konstanzerin, die zwangssterilisiert wurde, der Künstler, der Flüchtenden im Ruderboot über den See half, die Mitglieder der jüdischen Gemeinde Kreuzlingen, die den 1940 deportierten Konstanzer Juden unermüdlich Hilfsgüterpakte ins Lager Gurs schickten. Während die Bevölkerungsmehrheit dem „Führer“ Adolf Hitler zujubelte, weil er Wohltaten versprach, wurden Oppositionelle, mutige Helferinnen und jüdische Menschen vor aller Augen ausgegrenzt und verfolgt. An diese Wenigen, an die Mutigen erinnern wir. Sie sind Vorbilder an Zivilcourage und Menschlichkeit. Emotional aufgeladene Erinnerungsstücke, Filme, Fotos und Originalobjekte der Zeit vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Alltagsleben in Zeiten des Terrors. Konstanz im Film Unser neuer Dokumentarfilm (Regie: Teresa Renn) führt in das Konstanz der Nazizeit: Er zeigt heute noch sichtbare Zeugnisse der NS-Diktatur im Stadtbild, erzählt von Tätern, Opfern und Widerständigen und macht eindrucksvoll deutlich, dass historische Ereignisse zwar weit zurückliegen, aber immer noch in die Gegenwart heutiger Menschen hineinwirken können. Der ca. 45-mütige Film ist im Museumskino zu sehen. Führungsangebot Öffentliche Führungen: jeden Sonntag um 14 Uhr (außer 1. Sonntag im Monat) weitere Termine finden Sie hier im Kalender. Führungsgebühr bei öffentlichen Führungen: 2 Euro pro Person Gruppenführungen auf Anmeldung Kontakt: lisa.foege@konstanz.de oder 0049 (0)7531 / 900-2851

Bildbestellung

Auf Antrag fertigen die Städtischen Museen Konstanz oder eine von ihr beauftragte Stelle fotografische Reproduktionen der in ihrem Bestand befindlichen Bildwerke und Objekte an. Hierfür werden Gebühren und Auslagen erhoben.

UNSERE LEISTUNGEN:

- Digitale Reproduktionen
- Erstellung von fotografischen Reproduktionen

Rechtlicher Hinweis:
Es wird darauf hingewiesen, dass insbesondere jede Nutzung der Reproduktionen
in Druckwerken oder anderen Medien von den Städtischen Museen Konstanz vorab
genehmigt werden muss und einer Entgeltpflicht unterliegt. Einzelheiten hierzu sind den
entsprechenden Bedingungen, welche dem “Antrag auf Herstellung und Benutzung von
Reproduktionen aus den Beständen der Städtischen Museen Konstanz” anhängen, zu
entnehmen.

Kosten:
Nutzungsrecht 50,- Euro pro Bild; Bearbeitungsgebühr 25,- Euro

Anfrage Nutzungsrechte_2021

Request Picture Utilisation_2021


PRESSE INFORMATIONEN AUF EINEN BLICK




Gerne stehen wir Ihnen bei Rückfragen zur Verfügung

Presse- und Medienarbeit

Katharina Schlude
Tel. 07531/900-2913
Katharina.Schlude@konstanz.de