1804 wird Friedrich Mosbrugger geboren. Sein Vater ist der berühmte Portrait- und Miniaturmaler Wendelin Mosbrugger. Bereits als Kind bemalt Friedrich die Wände seines Kinderzimmers mit Heldengestalten und skizziert neben Lehrerinnen und Mitschülerinnen auch antike Krieger. Nach seinem Studium an der Münchner Kunstakademie reist Friedrich 1827 nach Italien. Wie viele seiner Zeit sucht auch er das sagenhafte Arkadien, ein geistiges Sehnsuchtsland, das größere Freiheit, Toleranz und gesellschaftlichen Aufbruch verheißen soll. Anfang des 19. Jahrhunderts zieht es viele Intellektuelle, Prinzen und wohlhabende Kaufmannssöhne nach Italien. Johann Wolfgang von Goethe berichtet in seinem Werk „Italienische Reise“ 1816 von diesem Sehnsuchtsland. Das improvisierende Erzählen, das wie in diesem Fall Geschichten zum Leben erwecken lässt, wird in vielen Berichten nordeuropäischer Reisender als alltägliches Schauspiel beschrieben. So hält es auch Friedrich Mosbrugger in diesem Werk fest.
Leihgabe der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.
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