Aktuelles
Workshop „Dicke Köpfe“ – Pappmaché-Köpfe bemalen
In kleiner Runde wurde es im November künstlerisch im Aktionsraum: Der Workshop für Erwachsene zum Thema „Dicke Köpfe erwünscht! Pappmaché-Workshop zur Konstanzer Fasnacht“ fand statt.
Im Rahmenprogramm der Sonderausstellung „Maskeraden – Als die Fasnacht noch Fasching hieß“ ergründete die Historikerin und Künstlerin Julia Schulz mit den Teilnehmenden die Geschichte der Gohle-Köpfe und im Anschluss gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils einen Pappmaché-Kopf.
Die Rohlinge stammen aus einer kleinen Papiermanufaktur in Thüringen. Jede:r suchte sich ein Motiv aus und schon konnte die Gestaltung losgehen. Herausgekommen sind sehr idividuelle und künstlerische Gohle-Köpfe.
Ein weiterer Workshop ist für 2026 in Planung – behalten Sie unseren Kalender im Auge.
Auf der suche nach Weihnachtsgeschenken sollten Sie bei uns im Shop vorbeischauen!
Im Museumsshop des Rosgartenmuseums Konstanz gibt es die eine oder andere Geschenkidee zu entdecken.
Egal, ob Sie auf der Suche nach einer unterhaltsam geschriebenen Geschichtspublikation sind oder eine Kleinigkeit für den Adventskaffee brauchen, bei uns im Museumsshop werden Sie bestimmt fündig.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Einen kleinen Einblick in unser Angebot finden Sie in diesem Kurzvideo
Konstanzer Weihnachtskrippe im Rosgartenmuseum – Der Aufbau
Alle zwei Jahre wird im Zunftsaal des Rosgartenmuseums Konstanz die Konstanzer Weihnachtskrippe aufgestellt.
Die Geschichte der figurenreichen Krippe reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück.
Die um 1730 holzgeschnitzten Figuren mit Körper aus garnumwickeltem Drahtgeflecht und zeittypischer Kleidung kamen im 18. Jahrhundert mit Ordensschwestern aus Paderborn nach Konstanz.
Im Laufe der Zeit wurden von Lehrschwestern des Klosters Zopfigen Kostüme und Kulisse fortlaufend ergänzt. So kommt es, dass das Rosgartenmuseum neben der Heiligen Familie und den Heiligen Drei Königen unter anderem auch Frauen in Konstanzer Tracht, Kaufleute, eine Bäckersfrau und Paradiesler Gemüsegärtner sehen.
Im 19. Jahrhundert schenkten die Schwestern dem Baumeister Josef Merk die Krippe, der sich im Gegenzug verpflichten musste die Krippe jedes Jahr der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
1926 konnte das Rosgartenmuseum die Konstanzer Krippe aus dem Nachlass Merkt erwerben.
2015 ermöglichten die Museumsfreunde den Ankauf weiterer 36 Figuren aus der Zoffinger „Kloster-Produktion“, die Eigentümerfamilie verzichtete auf einen Maximalpreis, um die Krippe als geschlossenes Kunstwerk für die hiesige Öffentlichkeit zu erhalten.
Wir haben in diesem Video unseren Restauratorinnen beim Aufbau über die Schulter geschaut.
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SherLOOK 2.0 – Release Party neuer Rätsel
Zur Release Party des interaktiven Detektivspiels SherLOOK am 21. November hob Dr. Lisa Foege (2. v. rechts), Projektkoordinatorin des Museums, hervor: „SherLOOK steht für die innovative Kulturarbeit der Konstanzer Museen und zeigt, wie Museumsarbeit, Wissenschaft und digitale Kreativität harmonisch miteinander verknüpft werden können.“ Das strategische Spiel ermöglicht es, die Geschichte von Konstanz und die Museumsexponate auf eine neue, spannende Weise zu erleben. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und setzte einen neuen Akzent in der digitalen Kulturvermittlung. Auf dem Bild von links: Prof. Dr. Steffen Bogen, Kunstwissenschaftler und Gamedesigner, Marcel Indlekofer, wiss. Werkstätten Uni Konstanz, Dr. Lisa Foege, Stv. Museumsdirektorin und Johanna Platt, wiss. Hilfskraft.
Verschneite Klanglandschaften – Immersive Installation in der Wessenberg-Galerie
Ab dem 8. November 2025 (Kunstnacht) erweitert ein immersiver Raum im 2. Obergeschoss der Wessenberg-Galerie die Ausstellung:
In Kooperation mit der Bodensee Philharmonie entstand eine Installation, die sowohl visuell als auch akustisch die winterliche Atmosphäre intensiviert. Umgeben von bewegten, digital projizierten Winterlandschaften entsteht ein immersiver Bildraum, der sich je nach musikalischer Atmosphäre immer wieder neu erschließt. Musiker*innen der Bodensee Philharmonie haben für diesen Raum vielfältige Klangwelten eingespielt – von klassisch bis experimentell.
Die wechselnden musikalischen Loops verändern die Wahrnehmung der projizierten Werke, eröffnen neue Perspektiven und schaffen einen Raum des Innehaltens und Reflektierens.
Der Besuch der Installation ist im Eintritt in die Ausstellung „Verschneites Land – Winterbilder der Düsseldorfer Malerschule aus der Dr. Axe-Stiftung“ inbegriffen. Die Ausstellung ist bis 01. März 2026 in der Städtischen Wessenberg-Galerie zu sehen.
Hier gibt es einen Einblick in die Klanglandschaften