Marie Ellenrieder porträtiert den Bistumsverweser Ignaz Heinrich von Wessenberg. Nach seinem Tod 1863 hinterlässt er der Stadt Konstanz seine Gemäldesammlung, seine Bibliothek und sein Vermögen für die Einrichtung eines Kinderheimes. Die heute rund 11.000 Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen umfassende Sammlung der Wessenberg Galerie geht auf dieses Erbe zurück. Seit 1863 wurde weitergesammelt. Dutzende KonstanzerInnen haben der Wessenberg Galerie seither bedeutende private Kunstwerke geschenkt oder vererbt. Mit diesem Werk würdigt Ellenrieder nicht nur Wessenbergs Persönlichkeit und Individualität, sondern vor allem sein soziales Engagement und sein kulturelles Erbe.
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