Wendelin Mosbrugger wird am 20. Oktober 1760 in Rehmen im Bregenzerwald geboren. Nach seiner Lehre als Dekorationsmaler in Konstanz erhält er eine Anstellung an der noch neuen kurfürstlichen Residenz Mannheim. Kurfürst Karl Theodor entdeckt die Begabung des jungen Künstlers und ermöglicht ihm ein Studium an der noch neuen Mannheimer Kunstakademie. Die Mannheimer Antikensammlung, bestehend aus Gipsabdrücken, dient damals zur Ausbildung von jungen Künstlern, wie Wendelin Mosbrugger. 1794 lässt er sich als Porträtmaler in Konstanz nieder. Dort erhält er unzählige Aufträge und wird sogar zum königlichen Porträt-Hofmaler ernannt. Als Wendelin um 1825 am Bodensee und am württembergischen Hof ein geachteter Künstler ist, sind öffentliche Kunstausstellungen in der Provinz noch nahezu unbekannt. Porträts werden beim Künstler persönlich in Auftrag gegeben. Die Porträtmalerei will vor allem das Wesen eines Menschen sichtbar machen. Selbstportraits werden zum Ausdruck künstlerischer Identität.

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https://youtu.be/ezrncq1sHfs