Joseph Mosbrugger wird 1860 zum besoldeten Kurator der Sammlung von Ignaz Heinrich von Wessenberg bestellt. Der Bistumsverweser Wessenberg hinterlässt der Stadt Konstanz nach seinem Tod seine umfangreiche Bibliothek, seine Gemäldesammlung und sein Vermögen für die Einrichtung eines Kinderheimes. Die Ölskizze von 1865 zeigt den Innenhof des Wessenberg-Hauses. Vom Vorderhaus, in welchem sich die Bildersammlung befand, schweift der Blick in das Gemäuer. Die alten Mauern des Domherrenhofes sind mit wilden Sträuchern und Wein bewachsen. Der Schlagschatten der linken Scheune wirft einen Hell-Dunkel Kontrast auf das lebendige und farbenfrohe Ensemble. Joseph Mosbruggers Vertrautheit mit dem Motiv, der Wirkungsstätte seiner letzten Jahre, wird deutlich.

Teil 2 folgt in kürze.

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