Mit der Enthüllung einer Gedenktafel haben die Crescere Stiftung und die Stadt Konstanz am 24. September 2025 an den Widerstandskämpfer Georg Elser erinnert. Damit setzen sie ein sichtbares Zeichen für gelebte Erinnerungskultur und demokratische Verantwortung.

Elser, der mehrere Jahre in Konstanz lebte, wurde 1939 beim Versuch, in die Schweiz zu fliehen, von den Nationalsozialisten verhaftet. Sein mutiger Widerstand gegen das NS-Regime und sein entschlossenes Handeln stehen bis heute für Zivilcourage und den Einsatz für Freiheit.

In einer eindrücklichen und nachdenklich stimmenden Rede erinnerte Museumsdirektor Dr. Tobias Engelsing an Elsers Vermächtnis: „So wie sich Elser gegen die übermächtige Gewalt seines totalitären Staates auflehnte, müssen heute Demokratien der Welt bereit sein, für ihre Freiheit zu kämpfen.“

Die Tafel soll künftig nicht nur an Elsers Mut erinnern, sondern auch mahnen, Freiheit und Demokratie aktiv zu verteidigen.

Bildunterschrift: Enthüllung der Gedenktafel in der Inselgasse 15. Von links: Dr. Tobias Engelsing, Direktor Städtische Museen Konstanz, Wolfgang Münst, Vorsitzender der Crescere Stiftung, Stephan Tögel, 2. Vorsitzender der Cescere Stiftung Bodensee und Dr. Andreas Osner, Bürgermeister für Soziales, Bildung und Kultur der Stadt Konstanz. (Foto © Jana Mantel)