Aktuelles
Konservierung und Restaurierung der 12 Historien-Gemälde des Künstlers Carl Häberlin im Konstanzer Rathaus
Die freiberufliche Restauratorin Annika Maier von Ars Cura berichtet uns von ihrer Arbeit an den Gemälden des Künstlers Carl Häberlin im Konstanzer Rathaus:
Die 12 Gemälde sind in die Wandvertäfelung eingelassen und befinden sich seit ihrer Entstehung in den Jahren 1897-99 in ihrer originalen Hängung. Sie wurden durch den Künstler für diesen Ort geschaffen und zeigen bedeutende Ereignisse der Konstanzer Stadtgeschichte. Im Rahmen des Projektes wurden alle Gemälde, die je ca. 100 cm hoch und 40 bis 256 cm breit sind, konserviert und restauriert.
Die konservatorischen Maßnahmen haben zum Ziel alle vorhandene originale Substanz zu sichern. Hierzu zählt die Stabilisierung von mangelhafter Aufspannung der Bildträger durch Randanstückungen, das Schließen von Löchern durch das Einfügen von Intarsien und die Konsolidierung verlustgefährdeter Malschichtbereiche. Störendes Fremdmaterial wie Schmutz auf der Bildoberfläche und die zwischen dem Keilrahmen und der Leinwand befindlichen Schmutztaschen, welche Deformationen provozieren, wurden fachgerecht entfernt. Der vorhandene Firnis wies partiell eine hohe Eigenspannung auf, die das Risiko bürgt, die Malschicht mit vom Bildträger abzuheben. Entsprechend wurde der Firnis entfernt. Zum Abschluss wurde ein konservatorischer Rückseitenschutz aus säurefreier Wellpappe angebracht, der die Gemälde künftig vor mechanischen wie klimatischen Einwirkungen über die Rückseite schützt.
PODCAST „MANCHMAL MUSS MAN EINFACH FRAGEN! KULTUR BILD(EN)“ – FOLGE 6
Im Spiel entspannen wir, freuen uns oder lernen auch was dazu. Dazu gehören nicht nur gemeinsame Brettspielabende, sondern auch das Theater und Tanzspiel. Wie hatte das aber während der Quarantäne funktioniert? Für dieses Thema erzählten uns der Kunstwissenschaftler und Spieleentwickler Steffen Bogen sowie die Theater- und Tanzpädagogin Tanja Jäckel vom Jungen Theater Konstanz ihre Erfahrungen aus Beruf und Projekten. Das war die letzte Folge der ersten Staffel, aber das Projekt „Manchmal muss man einfach fragen! Kultur Bild(en)“ ist nicht zu Ende. Eine zweite Staffel ist schon geplant. Außerdem dürfen ab 27.10. alle Interessierten sich für verschiedene Workshops im November und Dezember 2022 zu Kunstbegegnungen, Formatentwicklungen, einem Livetalk und vielem mehr auf der Projektseite anmelden.
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PODCAST „MANCHMAL MUSS MAN EINFACH FRAGEN! KULTUR BILD(EN)“ – FOLGE 5
Die fliegende Künstlerin
Mathe, Sport, Physik, Kulturelle Bildung? Schüler und Schülerinnen lernen wie man Formeln berechnet, eine Texterörterung schreibt oder einen Handstand macht. Die Vermittlung und Entwicklung von einem kulturellen Verständnis sind noch nicht ganz in unserem Bildungssystem angekommen. Jedoch ist das ein grundlegender Baustein für eine demokratische Gesellschaft. „Das Fliegende Künstlerzimmer“ zeigt auf Schulhöfen in Hessen, wie man es anders machen kann. Andreas Sauer vom #konstanzerkulturlabor hat dafür zwei Gäste eingeladen: Christian Kammler als Leiter der Beratungsstelle Kulturelle Bildung an Schulen und Eva Funk, die Fliegende Künstlerin höchstpersönlich. Das Fliegende Künstlerzimmer ist Teil des Programms der Crespo Foundation in Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Hessischen Kultusministerium. Für mehr Infos: www.fliegendes-kuenstlerzimmer.de
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Podcast „Manchmal muss man einfach fragen! Kultur Bild(en)“ – folge 4
Barrierefreiheit, Leichte Sprache, Inklusion. Diese und andere ähnliche Begriffe hört man auch in kulturellen Bereichen immer öfter. Gleichzeitig ist der Abbau von Barrieren noch am Anfang, obwohl Deutschland schon 2006 die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hatte. Wo beginnt die Benachteiligung in Kunst und Kultur und wie kann man es besser machen? Für dieses Thema hat sich Andreas Sauer vom #konstanzerkulturlabor die Inklusionsberaterin Lisette Reuter und den Konstanzer Behindertenbeauftragten Stefan Grumbt eingeladen. Leichte Sprache: Ohne Barriere, Leichte Sprache, Teilhabe. Diese Begriffe tauchen auch in Kunst und Kultur auf. Deutschland muss aber noch viel machen. Andreas, Lisette und Stefan sprechen darüber.
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Podcast „Manchmal muss man einfach fragen! Kultur Bild(en)“ – Folge 3
Kunst und Kultur lebt von Kritik. Andreas Sauer vom #konstanzerkulturlabor geht mit seinen Gästen Barbara Marie Hofmann (Autorin), Mario Willersinn (Kulturelle Bildung Kulturamt Freiburg) und Iris Kaufmann (Mentorin und Consulting) der Frage nach wie man künstlerische und kulturelle Arbeiten bewerten und wertschätzen kann. Welches Selbstverständnis spielt eine Rolle, wie wirken Meinungen von außen und wie sinnvoll ist eine solche Frage überhaupt?
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