Aktuelles

Schon entdeckt? Üeli weist auf das Rosgartenmuseum hin

Haben Sie beim Schlendern durch die Rosgartenstraße schon unser neues Plakat entdeckt? Von beiden Seiten gut zu sehen und hinterlegt von unserem charakteristischen Rot weist Üeli aufs Rosgartenmuseum und unser gemütliches Museumscafé hin. Sie können auch ein kleines Suchspiel machen: Finden Sie Üeli im alten Zunfthaus des Rosgartens? Kommen Sie uns besuchen!

Internationaler Museumstag: Kleine Künstlerinnen und Künstler am Werk

Am 13. Mai war Internationaler Museumstag unter dem Motto „Neue Wege, neue Besucher“. Als Vorschau auf die kommende Sonderausstellung „Charakterköpfe“ (28.6.-30.12.2018 im Rosgartenmuseum) haben wir für zwei Stunden das Atelier geöffnet und junge Künstlerinnen und Künstler eingeladen kreativ zu werden. Die teilnehmenden Kinder waren zwischen 10 Monaten und 11 Jahren alt und haben wunderbar kreative Fingerabdruckbilder entworfen. Das Motto des offenen Ateliers im Aktionsraum lautete „Dino, Elch und Blüte – Fingerabdruckbilder für Groß und Klein“.
Vielen Dank, dass ihr dabei wart!

Tag der kulturellen Bildung: Wir erkunden das Museum!

Im April fand auf Initiative des Kulturamts und der Kulturagenten der Tag der kulturellen Bildung in Konstanz statt. Ziel war es die kulturelle Landschaft (sperriger Begriff) vorzustellen und die Schulen und Kultureinrichtungen zu vernetzen. Welche Möglichkeiten zur Zusammenarbeit gibt es? Wo könnte man sie ausbauen? Wo könnte man neue Projekte in Angriff nehmen? Der Morgen stand dabei ganz im Zeichen der Entdeckungsreise in die Kultureinrichtungen der Stadt. Kulturamt, Philharmonie, Junges Theater, Stadtbücherei und natürlich auch das Rosgartenmuseum waren Stationen. Gemeinsam mit Kulturagenten entdeckten die Schülerinnen und Schüler dabei jeweils eine Kultureinrichtung.

Fürs Rosgartenmuseum interessierten sich neun Grundschülerinnen und Grundschüler aus der Gemeinschaftsschule und der Haidelmoosschule, die jeweils von einer Lehrerin und einem Lehrer begleitet wurden. Nach einer kleinen Orientierungsrunde im Museum hatten alle 20 Minuten Zeit und gingen selbstständig durch die Räume. Dabei konnte jeder seine Lieblingsobjekte entdecken und auf einer Overhead-Folie zeichnerisch festhalten. Im Anschluss diskutierten wir über die Auswahl der Objekte: die spannendsten waren das Stadtmodell, die „Meisterschale“ aus dem Guldinastzimmer und die Büste des Museumsgründers Ludwig Leiner.

Für die Erwachsenen gab es am Mittag noch ein bisschen Theorie sowie die Vorstellung der morgendlichen Runden.  Spannende Diskussionen (z.B. soll Kultur ein Schulfach werden? Wie geht´s weiter mit der Zusammenarbeit?)  und die Möglichkeit fürs Netzwerken rundeten den Tag ab.

Liebe Schülerinnen und Schüler, vielen Dank für euer Interesse und eure Neugier und vielen Dank, dass ihr uns ganz neue Einblicke in unsere eigene Sammlung gegeben habt. Wir hoffen, ihr kommt bald wieder!

Die Religion der Pfahlbauer

Am gestrigen Mittwoch fesselte Dr. Martin Wassmann die Zuhörer im Zunftsaal mit seinen Ausführungen zur Religion der Pfahlbauer. Er sprach vom Paradies, den Ur-Ahninnen und spannenden Riten, bei denen umwickelte weiße Steine vergraben wurden. Resümee: Schaut man genauer hin, finden sich viele Spuren der Pfahlbauer in unserer Lebenswelt. Wir danken Herrn Wassmann für seinen tollen Vortrag im Rahmen unserer Vortragsreihe „Thema des Monats“!

Sie ist wieder da!

Nach vier Jahren Aufenthalt im Restaurierungsatelier ist Marie Ellenrieders Gemälde „Maria mit dem Jesuskind im Rosenbogen“ nun zurück in Konstanz. Das großformatige Altarbild, das 1835 für den Großherzog von Baden entstand, hat seinen neuen dauerhaften Platz im Rosgartenmuseum gefunden und ist im Bildersaal zu sehen. Das Werk wurde von der Städtischen Wessenberg-Galerie mit Mitteln der Baden-Württemberg-Stiftung erworben. In nazarenischer Manier verarbeitete Marie Ellenrieder den bleibenden Eindruck von Raffaels „Sixtinischer Madonna“, die sie 1832 in Dresden gesehen hatte.

Reformprozess der Museen erfolgreich – Museumschef Engelsing legt dem Kulturausschuss seine Zehnjahresbilanz vor

Als Tobias Engelsing 2007 sein Amt als Direktor der vier Städtischen Museen antrat, hatten die Häuser eine längere Phase der Leitungsvakanz und der Bausanierung hinter sich. Es galt, die Museen mit ihren wertvollen Sammlungen zu öffnen, die inneren Abläufe zu modernisieren und mit attraktiven Angeboten an die Öffentlichkeit zu treten. Nun hat der Museumschef dem Kulturausschuss eine umfassende Bilanz seines ersten „Reform-Jahrzehnts“ vorgelegt.

In der Reformdekade wurden das gesamte Auftreten der Häuser, die Ausstellungskonzepte und Betriebskonzepte, das Sammlungsmanagement, das Fundraising, die Medienarbeit und die Vernetzung in Stadt und Region grundlegend verändert, erweitert und erneuert: So haben die Museen unter dem Motto Türen öffnen!“ das Dauer- und Sonderausstellungskonzept neu aufgestellt, mit dem Ziel breitere Bevölkerungs- und Gästegruppen anzusprechen und wieder vorzeigbare Besucherzahlen zu erzielen. Inzwischen besuchen jährlich rund 80 000 Gäste die Häuser. Zählt man die gemeinsam auftretenden Häuser Sealife und Bodensee-Naturmuseum hinzu, waren es 2017 zusammen sogar 228 000 Besucher.

Heute erzielen die Museen durch Eintritte und Shops gute Einnahmen, sie sind attraktive Kultur-Leuchttürme der Bodenseeregion. Sie stiften mit ihren Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen Einheimischen und Zugezogenen Identität, bringen auswärtigen Gästen Geschichte, Kunst und Kultur der Bodenseeregion näher und schärfen das Bewusstsein für historische und kulturelle Entwicklungslinien aus der Geschichte zur Gegenwart. Im Kulturzentrum hat das Rosgartenmuseum einen 400 Quadratmeter großen zusätzlichen Ausstellungssaal dazu gewonnen, der seither Schauplatz von großen Sonderausstellungen ist. Besonderer Anziehungspunkt ist das neue Museumscafé im Rosgartenmuseum, das auch ohne Eintrittsgebühr besucht werden kann.

Parallel zur Neukonzeption des Ausstellungswesens hat das engagierte Team der Museen die umfangreichen, auf neun Depot-Standorte verteilten Sammlungen fachmännisch geordnet. Der durch Gemeinderatsbeschluss ermöglichte Neubau (Beginn 2017) eines Kunstdepots sichert die museums-technische zeitgemäße Arbeit mit den Kunstschätzen.

Schenkungen und Vermächtnisse aus dem wachsenden Kreis von Mäzenen lassen die Sammlungen der Häuser weiter wachsen. Durch den Ausbau der Fördervereine, durch Erbschaften, Schenkungen und Ankäufe aus eigenem Ankaufsetat konnten die Sammlungen um teils sehr wertvolle Kunstwerke erweitert werden. Sponsoring und Drittmittelakquise wurden institutionell etabliert und erzielen seither beträchtliche Einnahmen. In den vergangenen zehn Jahren wurden für die Museen und ihre Förderinstitutionen Drittmittel, Spenden und Zustiftungen in Höhe von über einer Million Euro akquiriert. Die Fraktionen des Ausschusses dankten dem gesamten Museumsteam übereinstimmend für die herausragenden Leistungen dieser Reformjahre und den großen persönlichen Einsatz.

Für die Zukunft haben die Museen weitere Ziele: Um den Anschluss an die bedeutenden Kulturstädte der Bodenseeregion nicht zu verlieren, sollte Konstanz, so formuliert Museumschef Engelsing, „in den kommenden Jahren, möglichst in zentraler Lage, zusätzliche Räume für große Ausstellungen musealer und zeitgenössischer Kunst, Geschichte und Kultur schaffen.“ Schließlich sollte das Kunstdepot im Industriegebiet um einen funktionalen Werkstattbau ergänzt werden, um die Bereiche Restauratorin, Papierwerkstatt, Ausstellungsvorbereitung und Ausstellungsbau/Schreinerei ressourcensparend an einem Ort zu bündeln.

Design-Absolventen erhalten Werner-Konrad-Siegert-Kunstpreis

Dominik Gümbel und Julia Suckert haben den mit jeweils 1500 Euro dotierten Werner-Konrad-Siegert-Preis 2018 erhalten. Beide Preisträger haben Kommunikationsdesign an der Hochschule Konstanz studiert und künstlerisch hervorragende Abschlussarbeiten gestaltet. Die Preise verliehen hat der Direktor der Städtischen Museen Konstanz und Stiftungsrat der Werner-Konrad-Siegert-Stiftung, Dr. Tobias Engelsing.

Die nach dem Konstanzer Arzt und Stifter benannte Werner-Konrad-Siegert-Stiftung dient der Unterstützung von Kunst und Kultur in Konstanz. Sie ist am Rosgartenmuseum angesiedelt. Der Kunstpreis wurde bereits zum dritten Mal vergeben.

Im Bild: Der Leiter der Studiengänge Kommunikationsdesign Prof. Brian Switzer (l.) mit den Preisträgern Dominik Gümbel und Julia Suckert sowie dem Stiftungsrat und Direktor der Städtischen Museen Dr. Tobias Engelsing.

Zeichnen im Rosgartenmuseum

Die Künstlerin und Zeichenlehrerin Luise Merle bietet mit ihrer Zeichenschule „Farbenfroh“ Zeichenkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Regelmäßig besucht sie mit ihren Kursen auch das Rosgartenmuseum, um an unseren zahlreichen Objekten das künstlerische Auge zu schulen und wunderschöne Zeichnungen entstehen zu lassen.

Informationen zu den Kursen finden sie hier.

Gemälde von Sepp Biehler kehrt nach Konstanz zurück

Aus  Schorndorf an den Bodensee zurück gekehrt ist ein Gemälde des bekannten  Konstanzer Malers Sepp Biehler (1907 – 1973 ) aus dem Nachkriegsjahr 1946.

Ein Onkel der beiden Erben, Prof. Dr. Dieter und Martin Hofbauer (hier mit Museumschef Dr. Tobias Engelsing und Restauratorin Rosa-Maria Pittà), hatte den „Halbakt mit Blumen“ einst bei Biehler erworben. Die Museumsgesellschaft des Rosgartenmuseums hat das Bild für die Sammlung des Museums angekauft. Einen Teil der Kaufsumme haben die Erben der Stadt erlassen, sie wollten, dass das Gemälde in die städtische Sammlung gelangt.  

450 Schönheiten – Nachtfalter im neotropischen Tieflandregenwald Costa Ricas (Thema des Monats)

Der Konstanzer Designer, Buchautor und Schmetterlingskundler Armin Dett berichtete begeistert von seinem künstlerischen Forschungsprojekt zu Nachtfaltern, das ihn bereits mehrfach in den neotropischen Tieflandregenwald Costa Ricas geführt hatte. Ausgerüstet mit ca. 15 Kilo Gepäck machte er sich nachts auf in den Dschungel, um so viele verschiedene Nachtfalter wie möglich einzufangen. In der Forschungsstation La Gamba fotografierte er diese und ließ sie hinterher wieder frei. Als mobiles Fotostudio diente ihm ein großer Joghurtbecher, in dem er die Tiere fliegen ließ, um sie fotografieren zu können. Als Designer interessieren ihn besonders die Farben, Muster und Formen, mit denen die nächtlichen Schönheiten von Mutter Natur gezeichnet wurden. Ebenso fasziniert ist er von den vielen einfallsreichen Möglichkeiten des Tarnens, Abwehrens und Versteckens, mit denen sich die zarten Geschöpfe gegen Feinde absichern. Die beeindruckenden Fotos sind in seinem Buch „Moths of Costa Rica´s rainforest“ zu bewundern.

Fremde Richter und freie Bauern-Die Habsburger in Geschichte und Mythos der Eidgenossenschaft (Thema des Monats Februar)

Im Rahmen der Vortragsreihe „Thema des Monats“ berichtete der Historiker Lukas-Daniel Barwitzki von der Universität Zürich über den Mythos der „fremden Richter“ und „freien Bauern“. Auf unterhaltsame Weise erläuterte er dem interessierten Publikum wie die Habsburger zum Haus Österreich wurden und enttarnte den Nationalhelden Wilhelm Tell als Dänen. Auch den Mythos von Winkelried und wie die Schweizer zu Helvetiern wurden, präsentierte er.

Öffnungszeiten über Fasnacht

HoNarro!

Auch das Rosgartenmuseum ist närrisch! Unsere Öffnungszeiten über die tollen Tage sind:

Schmutzige Dunschdig, 8. Februar, geschlossen

Freitag, 9. Februar, geöffnet

Samstag, 10. Februar, geschlossen

Sonntag, 11. Februar, geschlossen

Montag, 12. Februar, geschlossen

Das Museumscafé bleibt vom 8.-12. Februar geschlossen

Schätze aus der Sammlung: Die Wappenscheibe des Kardinals Markus Sittich II. von Hohenems, Bischof von Konstanz

Hieronymus Lang (1541-1582)

Hochrechteckige Scheibe; Inv.Nr. 1989/A11

Zunftsaal Rosgartenmuseum

Die  Kabinettscheibe ist in drei Zonen unterteilt. Unten ist ein in Rollwerk eingebettetes Inschriftenfeld Träger für die Inschrift „Marck Sittich von gottes gnad der heilig/ Römisch kilch Car[dinal]. Erwelter Bischoff/zu Cost[an]tz und her [zu] Rychen Ouw. 1572“.

Darüber erhebt sich im Hauptfeld das Wappen des Konstanzer Bischofs, das vom Kardinalshut bekrönt ist. Der geviertete Wappenschild (Feld 1+3 Wappen der Medici, Feld 2+4 Kombiwappen des Bistums Konstanz mit Familie Hohenems) nimmt fast die gesamte Bildfläche ein, die farblos und mit schwarzem „Fadenornament“ versehen ist. Im Fuß des Wappenschilds ist das Wappen des Ritterordens von Santiago zu erkennen. In der Mitte der vier Wappenfelder verbindet eine Blüte die vier Teile.

Das Wappen wird an den Seiten von gelben Pfeilern flankiert, die auf roten Basen sitzen und von grünen Groteskenkapitellen mit Fries abgeschlossen werden. Im Schaft des Pfeilers sind blaue Felder mit Blütenornament eingetieft. Die Pfeiler werden durch einen violetten Kielbogen/Eselsrücken* verbunden, der das Wappen überfängt. Auf den Pfeilerkapitellen sitzt jeweils ein Posaune blasender Putto.

Die oberste Zone wird durch die Spitze des Kielbogens in zwei Hälften geteilt. Links ist Hieronymus im Gehäuse zu sehen, während auf der rechten Seite Samson mit dem Löwen kämpft.

Markus Sittich von Hohenems (1533-95) war von 1561-89 Bischof von Konstanz, außerdem päpstlicher Legat* und Kardinal. Er war der zweite Sohn des aus dem Militäradel stammenden Wolf Dietrich von Ems und der Chiara de Mediginio und der Cousin von Carlo Borromeo (ital. Reformer in der Gegenreformation, seit 1610 heilig).

Buchpräsentation: „Amerikas langer Arm“ von Prof. Dr. Lothar Burchardt im Zunftsaal

Der Autor bedeutender Werke zur Regionalgeschichte, langjährige Prorektor der Universität und treue Ratgeber des Rosgartenmuseums, Prof. Dr. Lothar Burchardt, hat wieder ein publikumsnahes Buch geschrieben: Dieses Mal hat er sich mit der Frage beschäftigt, welchen Einfluss Amerika im Zweiten Weltkrieg auf Grönland, die größte Insel der Welt, hatte.  Am Mittwochabend präsentierte er „Amerikas langer Arm – Grönlands militärische und wirtschaftliche Nutzung im Zweiten Weltkrieg“ im Zunftsaal des Rosgartenmuseum dem interessierten Publikum.

Lothar Burchardt

Amerikas langer Arm – Grönlands militärische und wirtschaftliche Nutzung im Zweiten Weltkrieg

Verlag Peter Lang

59,95€

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich

Traumfabriken und Paläste – Das Kino in Konstanz (Thema des Monats im Januar)

Unsere Reihe „Thema des Monats“ startet mit dem Thema „Traumfabriken und Paläste – Das Kino in Konstanz“ ins neue Jahr.

Die Schließung des Scala an der Marktstätte sorgte 2016 für Wirbel. Aber seit der Erfindung des Films gab es in Konstanz schon einige Kinos, die allesamt nahezu spurlos verschwunden sind. Ihre Namen versprachen den Besuchern nicht nur Unterhaltung, sondern den Eintritt in eine glamouröse Welt. Der Historiker David Bruder informierte vor ausverkauftem Haus unterhaltsam über die Geschichte des Kinos in Konstanz.

Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Das Team der Städtischen Museen wünscht allen Besucherinnen und Besuchern wundervolle, erholsame und entspannte Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2018. Wir bedanken uns für Ihre Treue und wünschen Ihnen auch 2018 viele spannende, interessante und unterhaltsame Stunden in unseren Museen. Bleiben Sie gesund und schauen Sie auch im neuen Jahr gerne wieder in unseren Häusern vorbei!

Öffnungszeiten der Städtischen Museen:

Rosgartenmuseum/Städtische Wessenberg-Galerie und Hus-Haus:

24.12. + 25.12. 2017 sowie 31.12. 2017 und 1.1.2018 geschlossen

Bodensee-Naturmuseum:

24.12.2017 geschlossen

31.12.2017: 10-15 Uhr geöffnet

1.1.2017: 11-17 Uhr geöffnet

Wo bitte geht´s zur Krippe?! – Die Konstanzer Weihnachtskrippe aus dem 18. Jh. im Rosgartenmuseum

Im Zunftsaal des Rosgartenmuseums ist eine Krippe mit geheimnisvoller Geschichte zu sehen. Die um 1730 holzgeschnitzten Figuren mit Körper aus garnumwickeltem Drahtgeflecht und zeittypischer Kleidung kamen im 18. Jahrhundert mit Ordensschwestern aus Paderborn nach Konstanz. Im Laufe der Zeit wurden von Lehrschwestern des Klosters Zopfigen Kostüme und Kulisse fortlaufend ergänzt. So kommt es, dass das Rosgartenmuseum neben der Heiligen Familie und den Heiligen Drei Königen unter anderem auch Frauen in Konstanzer Tracht, Kaufleute, eine Bäckersfrau und Paradiesler Gemüsegärtner sehen. Im 19. Jahrhundert schenkten die Schwestern dem Baumeister Josef Merk die Krippe, der sich im Gegenzug verpflichten musste die Krippe jedes Jahr der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 1926 konnte das Rosgartenmuseum die Konstanzer Krippe aus dem Nachlass Merkt erwerben. 2015 ermöglichten die Museumsfreunde den Ankauf weiterer 36 Figuren aus der Zoffinger „Kloster-Produktion“, die Eigentümerfamilie verzichtete auf einen Maximalpreis, um die Krippe als geschlossenes Kunstwerk für die hiesige Öffentlichkeit zu erhalten.

Die Krippe ist vom ersten Advent 2017 bis zum 7. Januar 2018 zu sehen. Der Eintritt zur Krippe ist kostenlos. Der Besuch des Museums kostet den regulären Eintritt.

Baustart zum Depotneubau

Wir haben lange auf- und umgeräumt, die alte Halle wurde abgerissen und jetzt war es endlich soweit: der Baustart zum Depotneubau der Museen stand an. Nachdem jüngst die Baufreigabe erteilt wurde, konnte heute, am 8. November 2017, der Beginn der bedeutenden Baumaßnahme mit der Übergabe eines mäzenatischen Zuschusses der Museumsgesellschaft an den Kämmerer der Stadt verbunden werden.

Restaurierung dank Engagement der beiden Rotary Clubs möglich

Drei jüngst durch die Konstanzer Museumsgesellschaft erworbene Gemälde des Konstanzer Malers Wendelin Moosbrugger (1760 – 1849) können durch das Engagement der beiden Rotary Clubs Konstanz und Konstanz-Rheintor nun auch fachgerecht restauriert werden. Zur Übernahme der Restaurierungskosten in Höhe von 6000 Euro kamen die beiden Clubs in das Rosgartenmuseum. Auf dem Bild die Rotary-Vorstände und Vorstände der Museumsgesellschaft (v.l).: Museumschef Tobias Engelsing, Professor Frank Palm, Professor Harald Reiterer, Ottmar Zwicker, sowie Michael Hepp.

 

Bild: Aurelia Scherrer

Einen ausführlichen Bericht  des RC Konstanz-Rheintor finden Sie hier.

Zing, Pöff, Padapang – Die Kinderakademie im Rosgartenmuseum

Insgesamt 16 kleine und größere ForscherInnen der Kinderakademie der Konzilstadt Konstanz waren vor kurzem im Rosgartenmuseum zu Gast, um den Klängen aus Konzilszeiten zu lauschen. Das Musikerehepaar Achtzehnter präsentierte drei Stücke aus unterschiedlichen Ländern, die man so oder so ähnlich auch während des Konstanzer Konzils in Konstanz vielleicht gehört hat. Herr Achtzehnter erzählte unterhaltsam vieles Neues über Minne, mittelalterliche Musik und den Musiker, Komponisten und Diplomaten Oswald von Wolkenstein.

Öffnungszeiten fürs Museumscafé geändert

Der Herbst hat Einzug gehalten, auch in unserem Museumscafé. Ab Sonntag, 15. Oktober, ist das Café über die Herbst-/Winterzeit sonntags erst ab 12 Uhr geöffnet.

Aktuelle Öffnungszeiten:

Di-Fr 10 – 17.30 Uhr

Sa 10 – 16.30 Uhr

So 12 – 16.30 Uhr

Wir freuen uns über Ihren Besuch in unserem gemütlichen Museumscafé.

Sommerbasteln für Kinder im Rosgartenmuseum 2017

Vier kleine Künstlerinnen haben am Mittwoch, 16. August, gemeinsam mit Daniela Schilhab und Ines Stadie ihre Kreativität unter Beweis gestellt und beim Sommerbasteln richtige Unikate hergestellt. Spandosen wurden mit Glitzer und Steinchen überzogen, Armbänder aus Perlen gebastelt und Lederschmuck geflochten. Abgeschlossen haben wir das Sommerbasteln mit dem Ausmalen eines Wimmelbildes mit Bauernmotiv – passend zur aktuellen Sonderausstellung „Heimat Alpstein“.

Garn & Molke – Fahrt der Museumsfreunde ins Museum Stein

Am Mittwoch, 9. August 2017 fuhr eine kleine Gruppe der Museumsfreunde nach Stein ins Volkskundemuseum. Dort erfuhren wir bei einer Führung Wissenswertes über das Textilhandwerk, die verschiedenen Arten der Webstühle und die vielfältigen Berufe in der alten Textilindustrie. Hätten Sie gewusst welche Aufgabe eine Andreherin hatte? Oder ein Fergger? In der derzeitigen Sonderausstellung „Iigfädlet – Fergger gesucht – Berufe in der Textilindustrie“ im Museum Stein können Sie es erfahren. Ein Besuch lohnt sich! Im Anschluss wurde uns einer der letzten noch funktionierenden Plattstichwebstühle Europas vorgeführt. Als letzten Programmpunkt erzählten uns in der im Museum befindlichen Alphütte die beiden Käser wie aus Milch Käse wird, warum ein paar Bakterien gut für die Löcher im Käse sind und zeigten uns den Käsekeller, wo unsere „Mutschli“ (Käseleibe) jetzt 8 Wochen reifen dürfen.

Das Volkskundemuseum Stein ist unser Kooperationspartner bei der Sonderausstellung „Heimat Alpstein – Appenzeller und Toggenburger Bauernmalerei“. Ein Besuch in diesem bezaubernden Museum lohnt sich für alle Altersgruppen.

Küehlischnitzer in Aktion

Am Samstag, den 5. August hatten wir den bekannten Appenzeller Küehlischnitzer Samuel Frick zu Gast im Rosgartenmuseum. Bei herrlichem Wetter zeigte er den interessierten Besuchern seine Kunst des traditionellen Appenzeller Schnitzens.

Eröffnung der Sonderausstellung „Heimat Alpstein – Appenzeller und Toggenburger Bauernmalerei“

Am 21. Juni 2017 fand im Konzilgebäude in Konstanz die Eröffnung unserer Sonderausstellung statt.

Es sprachen OB Uli Burchardt, der stillstehende Landammann des Kantons Appenzell Innerrhoden Roland Inauen, Museumsdirektor Dr. Tobias Engelsing mit seinen Mitarbeiterinnen Dr. Lisa Foege und Ines Stadie, sowie Walter Engstle, Geschäftsführender Gesellschafter Südverlag GmbH.

Musik: Kapelle Enzian Appenzell

Museumsfest 2017

Am 15. Juli 2017 fand das „Konstanzer Museumsfest“ statt.

Hier finden Sie ein paar Impressionen.

Fotos: Oli Hanser